| Ich wurde Mitte
der sechziger Jahre in Basel geboren. Schon ziemlich früh wurde
ich Dank meinem Opa, mit dem Pferdevirus infiziert. Bereits mit
vier Jahren sass ich auf einem kleinen, schwarzen Pony. Von da an
gab es nur noch das eine für mich, reiten lernen, egal wie!
Ich arbeitete bei den Bauern in der Umgebung und war glücklich
wenn ich ein Pferd putzen durfte. Da mein Taschengeld nicht ausreichend
war, lehrte mich Winnetou das Reiten! Seine Filme waren sehr lehrreich
und wie oft fragte ich mich: wie kann der nur so auf dem Pferd sitzen?
Mich schüttelt es dauernd rum und die sitzen da so cool auf
ihren Pferden….
Nach der Schule war mein Berufswunsch auch schon
klar, ich wollte etwas mit Pferden lernen, also war der Beruf Bereiter
mein einziges Ziel. In diesen drei Jahren ging ich zwar durch eine
harte Schule, konnte mir aber ein enormes Wissen rund ums Pferd
aneignen. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung, arbeitete
ich noch für ein halbes Jahr auf einem Zuchtbetrieb und entschloss
mich danach, diesem Beruf den Rücken zu kehren. Meine Liebe
zu Pferden war zu gross, als dass ich mit dem finanziellen Druck
des Betriebes auskommen konnte. Ich wollte die Pferde pferdegerecht
ausbilden und nicht eine 0815 Ausbildung die man in wenigen Wochen
hinschludert. Das Pferd bestimmt das Tempo der Ausbildung und niemals
der Reiter oder Ausbilder. Falls Sie an Unterricht oder Ausbildung
Ihres Pferdes interessiert sind, besuchen Sie doch meine Ausbildungs-Seite.
Ich habe mich umschulen lassen und arbeitete lange
Jahre in einem Chemiekonzern in verschiedensten Bereichen. Ich konnte
dann die SIZ (Schweizerisches Informatik Zertifikat) Schule besuchen
und auch hier die Abschlussprüfung erfolgreich absolvieren.
Nach einer zweijährigen Tätigkeit im PC-Support wechselte
ich die Firma und arbeitete dann in Banken.
Doch irgendwann zog es mich immer mehr zurück zu den Pferden.
In all den vergangenen Jahre bildete ich immer wieder junge Pferde
aus, bildete mich selber bei namhaften Ausbildern weiter und blieb
so dem Pferdesport sehr treu. Jungen Pferde erlaube ich in Ihrer
Ausbildung das Tempo zu bestimmen, ich passe mich Ihnen an, nicht
umgekehrt. Die Pferde sollen ebensoviel Freude am reiten haben wie
ich und alles ohne allzu grossen Druck erlernen. Inzwischen habe
ich vielen Pferden mit ihren Besitzern grosse Freude bereitet. Ich
stelle die Pferde auch gern an Turnieren vor und freue mich mit
den Besitzern gemeinsam über jeden Fortschritt....Mit vielen
dieser Pferde hatte ich wunderbare Erlebnisse und einige prägten
mich stark. So auch Serenity Habib, ein aus den USA importierter
Vollblutaraber, der für zwei Jahre bei mir im Beritt war. Mit
ihm war ich sogar auf Postkarten abgelichtet, konnte ihn an Schauen
zeigen, Dressurturniere sehr erfolgreich bestreiten und letztendlich
wurde er dadurch als Pachthengst für das Landsgestüt Marbach
'entdeckt' ! Dr. Cranz, der damalige Leiter war überzeugt von
Habib's Kombination - Show und Reiteignung....so war Habid denn
einige Saison lang im Gestüt Marbach als Hauptbeschäler
aufgestellt.

Vice Champion Mannheim, Egyptian Show
Durch verschiedenste Lehrmeister und einer Lehrmeisterin
bin ich in der Reiterei sehr weit gekommen. Erst meine Lehre als
Bereiterin bei Francis Racine, danach all die guten Pferdemenschen
die mich auf meinem Weg begleitet haben. Mit Frau Nicoletta Mayer-Markees
fing die eigentliche Dressurausbildung an, ihr verdanke ich ausserordentlich
viel. Dann hatte ich immer wieder Lehrgänge bei Pedo d'Almeida,
ein portugisischer Rittmeister. Durch ihn habe ich die klassische
Dressur so richtig lieben gelernt und konnte an den verschiedenen
Pferden erfahren, was Phantasie in der Dressur ausmachen kann und
wie leicht Pferde zu reiten sind wenn sie nur Spass am reiten haben
und man ihnen diesen Spass auch lässt. Sicherlich ein weiterer
Höhepunkt war Bent Branderup, der mir mit stilistischer Sicherheit
viele interessante und neue Wege aufzeigte. Eigentlich keine neuen
Wege, denn er arbeitet ja wie die alten Rittmeister, nur wird diese
Kunst heutzutage allzuleicht vergessen, das ist sehr schade. Dann
waren da noch Christian Pläge und Hans Staub, durch deren Erfahrungsschatz
wir auch sehr viel lernen konnten. Und zuletzt möchte ich Romuald
Kaiser nicht vergessen, durch ihn fand ich den Spass am Springen
wieder und war danach auch sehr erfolgreich in der Vielseitigkeit
unterwegs. Und dass, obwohl ich mir vor Jahren geschworen hatte,
nie mehr zu springen!
Mit Bahadur, meinem eigenen Pferd, welchen ich ebenfalls selber
ausgebildet habe, konnte ich sehr viel Erfahrung sammeln und hoffe,
dass ich diese noch lange sammeln kann. Ich habe Bahadur als kleines
Fohlen gesehen und wusste irgendwie, dass wir zusammen gehörten.
Kurz nachdem ich Bahadur kennen lernte, lernte ich den wichtigsten
Mann in meinem Leben kennen! Roger! Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten,
leben wir nunmehr seit bald neun Jahren zusammen und er ist eine
sehr wichtige Stütze in meinem Reitsport. Sei es als Groom,
als Trainer oder als überzeugter Fan, dass wir das schaffen.........aber
zurück zu Bahadur - Als ich Bahadur dann zu mir nehmen konnte,
wollten wir ihn nicht alleine aufwachsen lassen, so kam Jolly dazu.
Ein langgehegter Kinderwunsch, den ich mir selber erfüllte.
Ein lustiges, kleines, geschecktes Pony! Jolly hat Bahadur hervorragend
erzogen und auch heute geniessen die beiden, die gemeinsame Weide.
Nachdem mein Mann auch vom Pferdevirus infiziert wurde, wurde uns
klar, dass Jolly auf die Dauer leider zu klein für ihn war.
Nach langem Suchen fanden wir Phöenix und Floh, im Doppelpack!
Diese beiden können auch eine Geschichte erzählen.....
Diese vier Herren geniessen also die gemeinsame
Weide und mittlweilen steht Bahadur gemeinsam mit den Ponies in
einem kleinen Offenlaufstall. Nach einer Eingewöhnungsphase
kann Bahadur sogar mit seinen vier Freunden zusammen sein, auch
wenn er deckt.....
Natürlich gibt es noch viel über Bahadur
und mich zu erzählen, aber dann gäbe es ja keine Neuigkeiten
mehr auf dieser Seite. Ich werde mich bemühen, immer wieder
mal was von uns zu erzählen und bei Bedarf könnt ihr diese
nach nachlesen unter Tagebuch.
Und dann möchte ich euch noch gerne von meiner
weiteren Tierliebe erzählen! Es gibt da noch ein paar (um genau
zu sein SIEBEN) Tiere die mir mein Leben verschönern und denen
ich ebenfalls eine eigene Seite widme....
DER ANDERE BESITZER…..
Als ich Bahadur kaufte, wurde mir die Kaufsumme
freundlicherweise von einem Sponsor zur Verfügung gestellt!
Die Rückzahlung erfolgte prompt und zuverlässig bis auf…..ja
bis auf eine gewisse Summe, die der Sponsor nicht mehr wollte, er
wollte lieber Teilbesitzer von Bahadur bleiben. So kommt es, dass
das rechte Vorderbein bis heute meinem Vater gehört……
?
Sabine Uschmann und Manfred Uschmann
Meine reiterliche Karriere in Fakten
1980 - 1983 Lehre als Bereiterin bei Francis Racine, Reitschule
St. Jakob, Bättwil
1983 erfolgreiche Lehrabschlussprüfung als Bereiterin im 5.
Rang (von über 40 Prüflingen)
Gesamtbestnote in Ausbildung der jungen Pferde, Longieren und Theorie
1985 - 2004 Weiterbildungen (regelmässiges Training und Seminare)
bei:
Frau Nicoletta Mayer-Markess (Grand Prix Reiterin und nationale
Richterin), Dressur
Romuald Kaiser (Geländeparcoursbauer, nationaler Richter Vielseitigkeit),
Springen und CC
Hans Staub (internationaler Dressurreiter), Dressur
Christian Pläge (A-Kader Dressur), Dressur
Pedro d'Almeida (portugisische Hofreitschule, Ausbilder) Dressur
Bent Branderup (klassischer Reitmeister), Dressur
Niklaus Rutschi (nationaler Springreiter), Springen
Franziska Aeschbacher (Galopptrainerin), Rennbahntraining
1985 - 2004 Turniererfolge:
Zahlreiche Starts in Dressur und Vielseitigkeit mit diversen Pferden,
Platzierungen und Siege
Vorstellen junger Pferde in Promotion Dressur, Springen und Vielseitigkeit
Finalteilnahme Promotion Dressur und Vielseitigkeit mit drei Pferden
Vielseitigkeit bis *-Niveau (CCI* und CIC* international)
Dressur bis Niveau M
Springen bis Niveau RII
Endurance bis 100 km
daneben Vorführungen an den Gala-Abenden der BEA
Shows an Turnieren
erfolgreiches Vorstellen meines Hengstes Bahadur, siehe Ergebnisse
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