einige Gedanken zur Abgabe

Unsere Katzen werden frühestens ab der 14ten Woche abgegeben, sind dann voll durchgeimpft (Katzenschnupfen/Katzenseuche/Leukose), mehrfach entwurmt, mit KFG-Stammbaum und gechipt, auf Wunsch erhalten Sie ein Gesundheitszeugnis durch unseren Tierarzt ausgestellt. Die Kitten wachsen in einem Haushalt mit anderen Katzen (siehe Katzen), einem Hund und einem Kind auf. Sie werden ausgiebig von uns beschmust und natürlich verbringen wir auch genug Zeit mit ihnen beim Spiel. Wobei die Kitten meistens am liebsten mit unserem Junior spielen. Unsere Katzen werden gerne in liebevolle Hände abgegeben, die eine seriös gezüchtete, gesunde und liebevoll aufgezogene Katze suchen.

Ebenso erhalten Sie von uns ein Starterpaket (Futter, Spielzeug) damit Sie die Katze daheim an ihre Futtergewohnheiten gewöhnen können. Unsere Katzen erhalten neben dem Frischfleisch extra auch noch Büchsennahrung, damit sie verschiedene Futtersorten gewohnt sind und es einfacher ist, falls jemand die Katze an ein anderes Futter gewöhnen möchte.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Katze in Einzelhaltung abgeben! Eine Katze ist nicht unbedingt ein Einzelgänger, ein Orientale aber schon gar nicht. Siamesen lieben es zusammen zu spielen, gemeinsam zu schlafen oder alle zusammen bei 'ihrem' Menschen zu liegen. Natürlich spielen sie gerne mit uns, aber das Spiel mit einem Artgenossen können wir fast nicht ersetzen. Das heisst nicht, dass wir unsere Siamesen nur paarweise verkaufen, sie sind auch keine Rassisten :-), Hauptsache es lebt eine weitere Katze im selben Haushalt. Das zeigt unsere Rassevielfalt bei uns daheim, da leben Norweger, Maine Coone, Javanesen, Hauskatzen und eben die Siamesen einträchtig nebeneinander. Da wird zusammen gespielt und geschmust, gekuschelt und gefressen

Unsere Katzen werden nur mit bestem Futter ernährt, was natürlich während der Trächtigkeit und auch während dem Wachstum sehr wichtig ist. Wir füttern u.a. Orijen und Acana (beides Trockenfutter die KEIN Getreide enthalten) dazu Nassfutter (in Büchsenform, diverse Hersteller) und bestem Rohfleisch vom Rind (unser Lieferant ist carnivora).

Noch etwas zu den Stammbäumen: Unsere Tiere werden alle mit Stammbaum abgegeben und die Frage nach dem Preis eines Jungtieres ohne Stammbaum wird von uns auch gern jederzeit beantwortet: “ Der Preis des Kittens reduziert sich ohne Stammbaum um etwa 50 CHF.“ Diese Aussage mag einige erstaunen, dass der Stammbaum so günstig ist, nur - der relativ hohe Kostenunterschied zwischen einer Katze aus einer gut geführten Hobbyzucht mit Stammbaum unterscheidet sich im Preis einer Katze aus einer Schwarzzucht nicht aufgrund der Papiere, sondern durch Einsparungen anderer Art!

Wir freuen uns immer über Anfragen zu unseren Kitten, aber ich denke der Preis sollte nicht im Vordergrund stehen! Sollte Ihnen unsere Antwort zu teuer sein, dann gibt es immer noch die Alternative einer Katze aus einem Tierheim ein schönes Zuhause zu bieten. Viele dieser Tiere werden gegen eine geringe Gebühr abgegeben und manchmal finden Sie dort auch Rassekatzen. Somit unterstützen Sie auch keine Schwarz- oder Massenzüchter!


Wir setzen alles daran, dass die Katzenmütter und deren Kitten einen guten Start haben, sei es nach der Geburt, beim aufwachsen, oder als freche Teenies :-)

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Wissenswertes!

Auf der Suche nach einem Kitten sollte man sich in jedem Fall auch die Stammbäume der Elterntiere bzw. des jeweiligen Jungtieres ansehen. Zu viel Inzucht (immer wieder gleiche Ahnen in den Stammbäumen) kann der Gesundheit der Katzenkinder schaden und selbst, wenn diese als Jungtiere keine äusserlichen „Mängel“ aufweisen (z.B. Schielen, Einhoder, Knickschwanz), kann es doch Langzeitschäden (kurze Lebenserwartung, frühzeitiges Organversagen, Herzfehler usw.) geben. Hier sollte man einen Züchter auf Herz und Nieren prüfen und sich den Grund für die Inzucht erläutern lassen.

Ursache für das zuvor genannte Problem ist oft der finanzielle Aspekt. Ein verantwortungsvoller Züchter wird seine Linien durch Zukäufe und Fremddeckungen (bzw. Anschaffung und Nachzucht neuer Kater) gerne auffrischen. Geld verdienen kann man so als Züchter nicht, da man immer investiert und ein Ziel vor Augen hat, dass man innerhalb der eigenen Möglichkeiten verfolgt.

Die Langzeitfolgen durch schwerwiegende Zucht-Fehler von angeblich renommierten Züchtern (das jahrelange „dabei sein“ ersetzt hierbei nicht den stetigen Lernprozess) werden später nur schwer wieder auszugleichen sein. Die Zucht, gerade im Bereich der traditionellen Siamesen, baut sich nur auf wenigen Linien und einer recht hohen Inzucht auf. Ein gut durchdachtes Zuchtprogramm, vorrangig auf Gesundheit, aber auch auf Typ (laut Standard) und Ahnenforschung ausgerichtet, ist hierbei unerlässlich.
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Vor der Anschaffung eines Kätzchens sollten Sie sich Gedanken über folgende Fragen machen:
- Sind Sie oder ein Familienmitglied allergisch auf Katzen- / Tierhaare?
- Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, gestattet Ihnen Ihr Vermieter die Haltung von Haustieren?
- Eine Katze kann bis 20 Jahre alt werden. Planen Sie dies ein.
- Was ist, wenn Sie in Urlaub gehen. Haben Sie Jemanden der die Kätzchen versorgen kann?
- Auch wird Ihre Katze nicht nur den Anschaffungspreis kosten. Mindestens einmal im Jahr die Wiederholungsimpfung, evtl. die Kastration, die Grundeinrichtung (Kratzbaum, Toilette, Futternäpfe, Spielzeug, etc.) sowie Futter und Streu.
- Wenn Ihr Kätzchen mal krank wird, kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu. Sind Sie bereit und können Sie dies alles finanzieren?
- Eine Katze ist ein Lebewesen, es ist kein Gegenstand der nur hübsch anzuschauen ist.
- Rechnen Sie damit das Ihre Gegenstände kaputt gehen können, wenn die Katze zum Beispiel einmal das Sofa mit dem Kratzbaum verwechselt oder nicht schnell genug auf dem Katzenklo ist. Können Sie damit leben?